Meditation / MonasteryRetreat

Mit dem Kloster kam ich nur durch “googeln” in Kontakt…


Dies ist ein rein privater Blog über meine spirituelle Seite und kein Dienst – Impressum weiter unten.

“Man muß wissen, daß Gott zu erkennen und von Gott erkannt zu werden, Gott zu sehen und von Gott gesehen zu werden der Sache nach eins ist.”

Wie komme ich zu diesemNamen des Blogs?

Als ich Hermann Hesse und C.G. Jung in der zweiten Lebenshälfte nochmal gelesen habe, ist es mir aufgegangen, dass ich ziemlich weit weg in Indien, Thailand oder Kalifornien etwas gesucht habe, was ich als Jugendlicher vor meiner Haustüre hatte. Das Chorgebet der Mönche war eine große Meditation, die mich Ruhe kommen liess.  Seitdem verbringe ich für zweimal im Jahr ein Wochenende hier und als ich in Zürich arbeitetet, stoppte ich öfters auf dem Weg nach Hause um die Dublettenbücherei und die Kirche aufzusuchen.  Zusätzlich zum Katholischen Glauben hat auch C.G. Jung  und Zen Buddhismus in diesem Kloster eine Bedeutung, ohne in Esoterik oder Wellness Angebote zu verfallen.

Meiner Familie erkläre ich das erste Mal als in nach St. Ottilien ging, ich bin bei einem Offside Meeting um sie zu beruhigen. Das war vertrauter als ich geh mal ins Kloster. Nun ja, die Zen-Buddhisten und die Benediktiner haben da einen gemeinsamen Tipp: Jede deiner Handlungen soll in Aufmerksamkeit und Achtsamkeit erfolgen. Das ist es auch schon. Klingt nicht schwierig? Ist es aber – für mich jedenfalls.
Spiritualität bedeutet für mich nicht nur Meditation und Gebet, sondern das tägliche und ganz banale Handeln. Mir gelingt das nur selten – und deshalb meine ich, dass es ein sehr mühsamer Weg ist.

Es gib das Kloster wirklich

Mit dem Kloster kam ich nur durch “googeln” in Kontakt, als ich Wochenende in Ruhe suchte. Zufällig, wegen des Themas und der Lage lernte ich Pater Otto kennen. Ich sandte eine fragende Email, weil ich zu vielen Dinge des katholischen Glaubens wenig Wissen und leider oft wenig Bezug hatte. Ich schrieb Ich wollte aus zwei Gründen kommen – weil ich beruflich sehr angespannt war, also die Tage für mich als Person brauchte und ich mich mit der Bibel auseinandersetzen wollte. Er rief mich Fast-Heiden an an sagte das ich da gut reinpassen würde. Pater Otto (Bruce) Betler stammt aus Helvetia in West Virginia (USA).  An diesem Wochende war das Thema Evangelium nach Lukas durchzulesen – etwa 4 Stunden lesen, 4 Stunden Pause. Samstag Abend: Austausch, dann ein bischen Musik und Zusammenheit im Aufenhaltsraum. Sonntag: Messe, Symbol Arbeit, Austausch. Es gab immer relativ viel Freizeit im Program, weil die Erholung für ihn immer ein wichtiges ziel eines Exerzitiens ist. Man konnte daher an allen Stundengebeten teilnehmen. Ich bin nach diesem Wochende regelmässiger Gast geworden und auch diesen Einstieg in die Bibel habe ich zweimal wahrgenommen. Für jemanden, der sich keiner Gemeinschaft anschließt, sich nicht selber einsperrt, sondern Spiritualität im Alltag leben will, ist das auch nicht schwieriger als für einen Mönch – bloß anders. Meiner Familie erkläre ich das erste Mal, ich bin bei einem Offsite Meeting um sie zu beruhigen. Das war vertrauter als ich geh mal ins Kloster. Nun ja, die Zen-Buddhisten und die Benediktiner haben da einen Tipp: Jede deiner Handlungen soll in Aufmerksamkeit und Achtsamkeit erfolgen. Das ist es auch schon. Klingt nicht schwierig? Ist es aber – für mich jedenfalls.
Spiritualität bedeutet für mich nicht nur Meditation und Gebet, sondern das tägliche und ganz banale Handeln. Mir gelingt das nur selten – und deshalb meine ich, dass es ein sehr mühsamer Weg ist.

Wie so viele, die sich in den späten sechzigern auf die Suche machen, habe auch ich im Osten damit begonnen. Seltsam eigentlich, als ob es bei uns in Bayern keine spirituelle Tradition geben würde. Aber das Tao te Ching war leichter zu verstehen – in allem ist Gott – als die Bibel. Doch gibt es Parallelen zu der Predigt Metanoia “Je mehr Verbote, scharfe Geräte, Kunst und Schlauheit, Gesetze und Befehle, desto mehr verarmt das Volk und kommen Haus und Staat ins Verderben. Die Stille lieben, nichts unternehmen, keine Begierden haben, und das Volk wandle sich von selbst, werde recht, reich und einfältig”. Die Pater Ottos Predigt – denk weiter. Interessant, die folgenden Predigten signalisieren verhaltene Zustimmung – durch das Netz greifen auf das wichtigste Gesetz der Liebe oder schroffe Ablehnung.
Pater Otto´s Einführungen in Evangelisten Matthäus und Lukas waren mehr als Fussnoten, eigentlich Re-evangelisierungen. Seitdem verbringe ich für zweimal im Jahr ein Wochenende hier und wenn ich in Zürich arbeite, stoppe ich öfters auf dem Weg nach Hause um die Dublettenbücherei und die Kirche aufzusuchen.

Pater Otto (Bruce) Betler hat Englisch und Philosophie an einem Benediktiner-College in Pennsylvania studiert und war Gymnasiallehrer in Atlanta. Nach ersten Erfahrungen in einer mönchischen Gemeinschaft und einem Sommer als Senner – er sagt Käser- in den Schweizer Bergen lebte er einige Zeit als Einsiedler in den Bergen West Virginias. Seit August 2004, nach Kontakten zu Abtprimas Notker Wolf und einer Reise durch verschiedene Klöster in Süddeutschland und der Schweiz, ist der seit Juni 2010 Mitglied des Konvents von Sankt Ottilien. Pater Otto studierte auserdem in Zürich Psychoanalytik nach C. G. Jung und beschäftigt sich mit Traumdeutung. C.G. Jung war neben Siegmund Freud einer der Begründer Carl Gustav Jung Mythenforschung und Religionsphilosophie und steht ja der katholischen Lehre nahe. Einerseits gab sich Jung dem Religiösen, Geheimnisvollen und Spiritismus hin, andererseits versuchte er all diese Phänomene wissenschaftlich zu erklären. Die Jungschen Archetypen sind ohne religiöses Verständnis nicht vorstellbar. Diese Urbilder, beispielsweise Begegnung mit dem Tod oder anderen Ereignissen, machen das kollektive Unbewusstsein aus und offenbaren sich im Religiösen. In dieser Bedeutung steht er besonders der katholischen Kirche nahe. “Man muß wissen, daß Gott zu erkennen und von Gott erkannt zu werden, Gott zu sehen und von Gott gesehen zu werden der Sache nach eins ist.”
Täglich fünf Mal kommen die Benediktiner von St. Ottilien zusammen, um ihre Arbeit und ihre Sorgen, aber auch die Sorgen aller anderen Menschen nachklingen zu lassen, zu meditieren in der Feier des Chorgebetes. Man liest mit, und die Texte sind aktuell wie poetisch. Es sind lateinische und deutsche Gesänge, die keinen Bereich des Lebens aussparen. In den Psalmen, die teilweise über 3000 Jahre alt sind, und in den Hymnen wird alles, was zum Menschen gehört, reflektiert und so vor Gott getragen. Nicht nur der Text, auch die Melodie dieser Gesänge, der gregorianische Choral, ist viele Jahrhunderte alt. All dies passte mir sehr gut.

Die Erzabtei Sankt Ottilien ist ein Kloster der Missionsbenediktiner in dem 110 Mönche leben, nahe dem Ammersee und für mich leicht von München zu erreichen. Die Missionsbenediktiner sind eine weltweite Kongregation mit 19 selbständigen Klöster und insgesamt 50 Niederlassungen, mit 1100 Mönche in 19 Ländern.  Der Lebensrhythmus dieser Klöster (und auch meiner während der Exerzitien ist geprägt vom Stundengebet. Der Konventbau ist der eigentliche Lebensraum der Mönchsgemeinschaft. Er bildet den Klausurbereich, der Laien wie mich nicht zugänglich ist. Der Klausurbereich wurde nach Plänen des Klostergründers ebenfalls im neugotischen Stil errichtet. In der Nähe der Klosterkirche befindet sich das „Ottilienheim“, in dem ich öfters zu Gast war. Es ist sehr schlicht. Ebenfalls der Aufnahme von mehr wellness-orientierten Gästen dient das gegenüberliegende Exerzitienhaus. Dort wird gegessen und das sehr gute Essen. Brot und Jogurt schmeckt besser als BIO. Die Mönche sorgen sehr bayrisch für das spirituelle und leibliche Wohlsein

Die neugothische Abteikirche mit ihrem mächtigen 75 m hohen Turm überragt die Landschaft. Die dreischiffige neugotischen Anlage mit Querschiff im herben einfachen Stil der Gotik benediktinisch-zisterziensischer Art ist nachempfundenes Mittelalter nicht älter das Kloster. Sicher nicht baulich wertvoll ist sie trotzdem schön in ihrer Schlichtheit. .

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