Fastenzeit

“Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht !” (Mtth. 6,16).


Die Fastenzeit / Passionszeit der katholischen Kirche dauert 40 Tage. Dabei werden nur die Werktage, also keine Sonntage gezählt. Sie beginnt mit Aschermittwoch und dauerte bis zum Karsamstag. Ich führe das für mich jedes Jahr durch und, es ist tut mir gut für Geist, Körper und Seele.

Von Aschermittwoch bis Karsamstag sind es genau 40 Tage, da die Sonntage ausgenommen sind. Die 40 Tage der Passionszeit gehen auf die 40-tägige Gebets- und Fastenzeit von Jesus nach der Taufe im Jordan zurück. Die Zahl 40 ist in der Bibel eine häufige Zahl: Das Volk Israels verbrachte 40 Jahre in der Wüste. Der Prophet Elia wanderte 40 Tage durch die Wüste. Und Mose verbrachte 40 Tage auf dem Berg Sinai verbrachte

Streng genommen dürfen die Katholiken ab dem Aschermittwoch 40 Tage weder Alkohol noch Fleisch verzehren. Nur Fisch ist erlaubt.

“Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht !”, heißt es in der Bibel (Mtth. 6,16).

Gebet:
Wir handeln im Geiste Jesu und entsprechen dem Wunsch der Kirche, wenn wir in der Fastenzeit neu auf Gottes Zuwendung zu uns antworten und uns besonders darum bemühen. Gemeinschaft mit Gott sollten wir in dieser Zeit auch suchen durch Lesen der Heiligen Schrift, Besuch der Fastenpredigt, Teilnahme an Besinnungstagen, Exerzitien, Zeiten der Stille, Kreuzweg- oder Rosenkranzandachten. Vornehmlich erneuern und vertiefen der Empfang des Bußsakramentes und die Mitfeier der Eucharistie.

Fasten und Verzicht:
Es ist eine Erfahrung aller geistlichen Traditionen, daß das leibliche Fasten ein unerläßlicher Bestandteil jeder intensiveren Besinnungszeit ist; das gilt insbesonders, wenn diese Besinnungszeit von einer Gemeinschaft gehalten wird.  Man übt damit  jedes Jahr neu die Haltung zum Konsumverzicht.

Almosen und Werke der Nächstenliebe:
Seit alters her haben die Christen es als einen besonderen Sinn des Fastens angesehen, mit den Armen und Verfolgten zu teilen.  Gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Christenverfolgung hat das am Ende der Fastenzeit erbetene Opfer seinen Sinn.
 

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